Institut für Yoga und Gesundheit Köln Institut für Yoga und Gesundheit Köln
WISSENSCHAFT

Wissenschaftliche Quellen zum Bereich Yoga und Yogatherapie:

Das psychosomatische Institut der Universität Köln zu möglichen Zusammenhängen zwischen Stressverarbeitung und Yogapraxis:

"Auf der physischen Ebene bewirkt Yoga eine Steigerung der körperlichen Fitness und die Verschiebung des vegetativen Zustands zugunsten des vagalen Anteils. Damit wird die Stressreaktion im Körper gedämpft und eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Stressreizen erzielt." Damit stellt Yoga "eine Form der aktiven Regeneration" dar.
"Kybernetisch gesehen, fördert der Yoga die Anpassungsfähigkeit des Körpers durch Stabilisierung vegetativer Regelkreise. (...) So wird die Anpassungsfähigkeit des Körpers bei Störungen der Umweltfaktoren verbessert.(1)

Dr. med. Dietrich Ebert, Universität Leipzig:

"Die vegetative Balance wird verbessert (optimiert), d.h., es stellt sich ein vegetativer Status ein, den man am besten als Anti-Stress-Wirkung einstufen sollte."
"Die Belastungsumverteilung in den Gelenken, insbesondere der Wirbelsäule, hat einerseits den Effekt der Entlastung sonst stereotyp und einseitig belasteter Gelenkteile (...), andererseits durch Druckumverteilung ernährungsfördernde Wirkung auf die bradytrophen Gewebe. Diese Effekte bedeuten geradezu eine "Physiotherapie mit körpereigenen Mitteln".
"Alle asanas (...) wirken konzentrationsschulend. Die sensomotorische Regleroptimierung ... bildet mit der mentalen Konzentration eine psychosomatische Einheit, eines bedingt das Andere."(2)

Die Humboldt-Universität Berlin über die "Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie":

Es ergab sich "eine signifikante Verringerung der Schmerzintensität und Schmerzdauer bereits nach vierwöchiger Yogapraxis".
Bei den Probanten mit Hypertonie wurden ebenfalls "signifikante systolische und diastolische Blutdrucksenkungen" beobachtet.(3)

Die Abteilung für innere Medizin, Universität Würzburg über physiologische und psychologische Auswirkungen von Yoga:

Die Yoga-Gruppe zeigte "wesentlich höhere Werte in Lebenszufriedenheit und geringere Werte in Erregbarkeit, Aggressivität, Offenheit, Emotionalität und somatischen Beschwerden" sowie "signifikante Unterschiede im Umgang mit Stress und Stimmungen".(4)

(1)F. Jürgen Schell: Yoga. Schlüssel zur Stressbewältigung. Verlag Via Nova, Petersberg 1998, S.65
(2)Dr. med. Dietrich Ebert: Westliche Medizin und Yoga. Die verschiedenen Wirkungen der Asanas, in: Berufsverband Deutscher Yogalehrer (Hrsg.): Der Weg des Yoga, Verlag Via Nova, Petersberg 1991, S. 280 ff
(3)Christina Kühn: Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation), 1996, zitiert in: Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (Hrsg.): Yoga im Spiegel der Wissenschaft
(4) Scientific Research on Yoga, Lifeforce 2002

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